Die Elternbriefe seit dem Schuljahr 2009/2010

Elternbrief Nr. 62

Verfasst von Falk Wider am . Zuletzt aktualisiert am 24. Februar 2016

Liebe Eltern,
was tut sich, was kommt auf uns zu?


Der Elternbrief, über viele Jahre hinweg in gedruckter Form veröffentlicht, erscheint zukünftig in zeitgemäßer Form als pdf-Dokument. Die ökologischen, ökonomischen und gestalterischen Vorteile wiegen unseres Erachtens das nun fehlende Leseerlebnis der Papierform auf. Besonders versprechen wir uns davon, dass der Elternbrief Sie durch die Übermittlung über die bestehende E-Mail-Verteilerliste direkt erreicht und nicht in den Tiefen der Schulranzen sein Dasein fristet.

Die neue Mensa kommt! Wir gehen davon aus, dass die Baustelle für die neue Mensa demnächst eingerichtet wird, so dass diese nach Fertigstellung hoffentlich planmäßig zum Schuljahr 2017/18 in Betrieb gehen kann. Da in der Stadthalle bis auf Weiteres Flüchtlinge untergebracht sind, fanden nun schon zahlreiche Veranstaltungen in der Aula unserer Schule statt. Eine echte logistische Herausforderung ist das schriftliche Abitur, das nach Ostern ansteht. Auch die schriftlichen Abiturprüfungen werden zum größten Teil in der Aula stattfinden. Der dafür notwendige  Mobiliartransport beginnt in Bälde. Um die Prüfungen nicht zu beeinträchtigen, wird es von 06.04. bis 12.04. keinen Mittagstisch in unserer Mensa geben. Stattdessen wird eine „Fingerfood-Ausgabe“ im Aufenthaltsraum eingerichtet. Dieser wird demnach im angegebenen Zeitraum nicht als Aufenthaltsbereich zur Verfügung stehen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Trotz regelmäßiger Ansprache von Seiten der Schule werden immer wieder SchülerInnen unserer Schule beobachtet, wie sie auf dem Weg zu McDonald´s die Umgehungsstraße überqueren. Dies ist gleichermaßen verboten wie gefährlich. Bitte wirken Sie dahingehend auf Ihre Kinder ein, dass diese die gefahrlosen Wege (Unterführung bzw. Brücke) benutzen.

Die Projekttage finden zwar erst kurz vor den Sommerferien statt, aber die ersten Vorbereitungen laufen schon. Falls Sie ein (neues) Projekt anbieten oder uns bei der Durchführung von Projekten unterstützen möchten, melden Sie sich bitte bei Frau Dr. Lund oder Frau Hild.

 Herzlichen Dank für Ihren Beitrag zum Gelingen der anstehenden Aufgaben!

Christine Hild    Thomas Straub


Die Fachschaft Musik

blickt auf viele erfolgreiche Aktivitäten der letzten Monate zurück:
Der Große Chor des Montfort-Gymnasiums verweilte im November zu einer mehrtägigen Arbeitsphase an der Landesakademie in Ochsenhausen und bereitete sich intensiv auf das Weihnachtskonzert vor.  Die Big Band trat in Verbindung mit der Solo-Gesangsklasse im Rahmen des Tettnanger Weihnachtsmarktes auf. Alle Chöre und das Kammerorchester gaben in der gut besuchten Galluskirche im Dezember ein eindrucksvolles Weihnachtskonzert.
Ein kurzer Ausblick auf die kommenden Projekte: Mit großer Vorfreude fiebern Kammerorchester und Big Band ihrer Konzertreise in die Provence entgegen. Der Kammerchor gibt am 6. März ein Konzert in Kehlen. Am 21. April findet das Abiturientenkonzert statt und im Juni  folgen Sommerkonzert und das Konzert des Kammerorchesters.

Der Unterstufenchor fährt zur Vorbereitung der Aufführungen seines Musicals „Max und die Käsebande“ Anfang Mai für drei Tage in die Jugendherberge Biberach. Dankenswerterweise führen drei Schüler der KS1 Regie und studieren das Schauspiel mit den Sängerinnen und Sängern ein. Die Aufführungen sind am 20. und 21. Juli.


Robotics

Für das Wochenende 20./21. Februar war bei den Robotics wieder Hochspannung angesagt: Insgesamt 48 SchülerInnen kämpften in 15 Teams und 4 verschiedenen Liegen um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Magdeburg. Zur Spannungssteigerung trug bei, dass in diesem Jahr die Regeln grundlegend verändert wurden und viele Teams mit einem neuen Controller antraten, für dessen Programmierung eine andere Programmiersprache und neue Sensoren notwendig sind. Dass die Robotics trotz dieser zahlreichen Neuerungen zuversichtlich in die Wettbewerbe gingen, ist nicht zuletzt Rafael Baur von wenglor sensoric GmbH zu verdanken. Neben viel Interesse an der Arbeit der AG gab es eine große Unterstützung und fünf hochwertige Laptops.
Ebenso dankbar sind wir Ulla Piontek und Michael Willig. Obwohl sie keine Kinder mehr am MGTT haben, betreuen sie Robotics-Teams mit Rat und Tat. Man darf gespannt sein, ob sich eines der Teams in dem großen Feld der 109 antretenden Mannschaften für die German Open qualifizieren kann.


Information zum Projekt Tagwerk - „Dein Tag für Äthiopien!“ 

Auch dieses Jahr soll unser soziales Projekt „Afrika“ in den achten Klassen weitergeführt werden. Frau Wald wird die Organisation des Projektes leiten, freut sich jedoch über Unterstützung durch die Lehrer- sowie Elternschaft! Mit Hilfe des ansässigen Vereins der  Äthiopienhilfe Tettnang, möchte sie das gleiche Projekt wie letztes Jahr in der Stufe 8  („Dein Tag für Afrika“) durchführen.
 
Zum Projekt Tagwerk - „Dein Tag für Äthiopien!“ Die Idee ist ganz einfach: Schülerinnen und Schüler gehen an einem Tag im Schuljahr anstatt zur Schule „arbeiten“ bzw.  „jobben“ und spenden ihren Lohn für Bildungsprojekte in Äthiopien. Somit setzen sich Kinder und Jugendliche in Deutschland aktiv für Gleichaltrige in Afrika ein, und geben afrikanischen Jugendlichen eine Zukunftsperspektive im eigenen Land.  
Falls Sie Interesse und Ideen haben und/oder eventuell „ Schülerjobs“ im Rahmen unseres Projektes anbieten möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit Frau Wald (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) auf.
Am 17. März 2016, werden die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 genauer über das Projekt informiert.  Bei dieser Informationsveranstaltung wird das Ehepaar Moll ausführlich berichten. Frau Egigayehu Moll stammt selbst aus Äthiopien.


MGTT-Mädels erfolgreich im Kreisfinale Handball

bei Jugend trainiert für Olympia in Friedrichshafen: Am 27. Januar 2016 konnten wir für das MGTT wieder einmal eine Mädchenmannschaft im Handball Wettkampf III (Jahrgang 2002 – 2004) stellen, welche im Bodenseekreisfinale gleich  als Sieger vom Platz ging. Durch eine tolle Mannschaftsleistung besiegten die MGTT Mädels die Schülerinnen der Realschule Ailingen mit 7:0! In der weiterführenden Zwischenrunde mussten die Mädels gegen die Sieger des Ravenburger Kreisfinales antreten. Gegen die leistungsstarken, größeren und älteren Mädchen des Rupert-Ness-Gymnasiums Wangen hatten sie trotz kämpferischen Einsatzes leider keine Chance! Mit 7:16 musste man sich am Ende geschlagen geben! Für das Montfort-Gymnasium spielten folgende Schülerinnen: Lisa Kollmann, Anna Schmid, beide Kl. 6b, Sofie Bonfert, Mareike Schmid, Leonie Wölfle Kl. 7c, Isabell Abt, Cäcilia Baur, Kl. 7d, Nicole Hatzing, Yeldem Sir, Kl. 8a, Josefin Burtscher, Kl. 8b, Marie Dollmann. Kl. 8d. - Herzlichen Dank an die beiden Mamas, welche uns mit Fahrdienst und Applaus unterstützt haben!


Vorlesewettbewerb Französisch

Beim diesjährigen französischen Vorlesewettbewerb der 7. Klassen konnte sich Colleen Stasch, 7b, gegen die anderen Klassensieger ihres Jahrgangs durchsetzen. Sie wird im März in Oberstdorf für das MGTT ins Rennen gehen, wofür wir ihr viel Erfolg wünschen.


Die Hausaufgabenbetreuung (HAB, für die Klassen 5-7)

freut sich immer wieder über neue Gesichter. Von Montag bis Donnerstag kann ihr Kind ohne Voranmeldung um 13.20 Uhr in C.34 vorbeikommen und wird dort zuverlässig bertreut (Betreuungsende jeweils 15.15 Uhr).

Soll eine Arbeit vorbereitet werden, sollen Vokabeln wiederholt, ein Grammatikproblem gelöst werden? Kein Problem, das Team der HAB ist stets für Ihr Kind da. Je konkreter Sie uns mitteilen (z.B. über eine kurze Notiz im „Schuljahresplaner“), was eingeübt/wiederholt werden soll, desto zielgerichteter und erfolgversprechender können wir Ihr Kind unterstützen.
Die Halbjahresinformationen sind verteilt worden, das zweite Halbjahr hat begonnen. Am Elternsprechtag war unser Beratungslehrer, Herr M. Stein, terminlich ausgebucht. Sollten Sie Gesprächsbedarf haben (Notenbild, Lernverhalten, Lernzeitmanagement, Denkblockaden, Schulangst, fehlende Motivation, Fragen zu einem möglichen Schulwechsel usw.), dann scheuen Sie sich nicht, über das Sekretariat Kontakt mit dem Beratungslehrer aufzunehmen. Herr Stein ruft dann zeitnah zurück.


Die Kurswahlen der jetzigen 10. Klassen stehen vor der Tür.

Daher als kleine Erinnerung:
Das Fach „Literatur und Theater“ ist ein relativ neues Fach, das es in anderen Bundesländern schon länger unter der Bezeichnung „Darstellendes Spiel“ gibt. Bei uns fand der Oberstufenkurs „Literatur und Theater“ in den Schuljahren 2013 - 2015 statt und ein Schüler absolvierte im Rahmen des Abiturs erfolgreich seine Präsentationsprüfung in diesem Fach.
Inhaltlich geht es darum, den Schülerinnen und Schülern das Theaterspielen nahe zu bringen, in einer Art verkürztem und vereinfachtem Schauspielunterricht. Dabei werden Schauspieltheorien praktisch angewandt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich auf der Bühne angemessen zu bewegen, ihren Körper, ihre Mimik und ihre Sprache gezielt einzusetzen und kleine Szenen zu inszenieren und zu präsentieren.
Obwohl der Unterricht auf der Bühne unserer Aula stattfindet, ist dieser Kurs nicht mit der Theater AG am MGTT zu verwechseln. Es gilt, verschiedene Techniken der Schauspielkunst auszuprobieren und es geht nicht darum, ein komplettes Stück auf die Bühne zu bringen. Wir freuen uns auf viele Anmeldungen für das nächste Schuljahr! Eine entsprechende Information für die Schülerinnen und Schüler folgt.


Geschichte als Mahnung für die Gegenwart

Zum Gedenken an die Euthanasieopfer der Stiftung Liebenau im Nationalsozialismus: Das Montfort-Gymnasium Tettnang erhielt die Anfrage, ob es den diesjährigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus gestalten könne. 501 Menschen aus Liebenau und Umgebung wurden zwischen Juli 1940 und August 1941 im Zuge der sogenannten „Aktion T4“ grausam ermordet.
Der Leistungskurs Geschichte des MGTT stellte sich unter Leitung von Herrn Schmitz dieser Herausforderung. Die 16 Schülerinnen und Schüler unterstützten die Stiftung Liebenau gerne in dieser Angelegenheit - dank der Bildungspartnerschaft arbeitet die Stiftung schon seit längerer Zeit mit der Schule zusammen. Das Thema Euthanasie wurde daraufhin im Unterricht behandelt und es bildeten sich verschiedene Gruppen, die auf unterschiedliche Weise an das Vorbereiten des Gedenktages herangingen.

Der  Ablauf: Den Besuchern wurde am 27.01.2016 im Schlosssaal der Stiftung Liebenau durch verschiedenfarbige Kärtchen ein Sitzplatz zugewiesen. Durch dieses Vorgehen sollten erste Emotionen und Gedanken zur Selektion bei den Besuchern entstehen, bevor sie nach den Ansprachen des Vorstandes und Herrn Schmitz´ den Kurzfilm der ersten Gruppe zu sehen bekamen. Dieses in einer Umfrage organisierte Video verdeutlichte die Auffassung verschiedener Personen in unserer Gesellschaft gegenüber der Euthanasie. Nachdem die SchülerInnen einen groben Überblick gegeben hatten, wurden die Gedenkenden durch die darauffolgende Gruppe mit ganz persönlichen Fakten und Geschichten an die Zeit erinnert. Die unmenschlichen Taten der Nationalsozialisten wurden betont und der Opfer wurde auf sehr persönliche Weise gedacht.
Die Schüler der letzten Gruppe richteten ihren Appell an die heutige Zeit, indem sie ein Mahnmal gestalteten, welches die Einheit und Toleranz in unserem heutigen Umfeld betonen und fordern soll. Die Schüler zeigten, dass sowohl das Gedenken, aber auch das Bessermachen wichtige Bestandteile in einer Gesellschaft sind, in der behinderte Menschen akzeptiert und integriert werden. Nicht zuletzt auch durch die musikalische Begleitung des Schülers Moritz Dornseiff wurde der Abend zu einem sehr intensiven Erlebnis.

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