Die Elternbriefe seit dem Schuljahr 2009/2010

Elternbrief 71

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Auf den Spuren der Römer:
Am 16. und 19. Oktober 2018 befanden sich alle Latein-Schüler/innender 7. und 8. Klassen zusammen mit ihren Latein- bzw. Klassenlehrern Fr. Kirn, Fr. Miller, Fr.Höllwarth, Hr. Blome und Hr. Jennerjahn auf Latein-Exkursion. Ziel war der Archäologische Park in Cambodunum, das heutige Kempten und damalige zivile Verwaltungszentrum der römischen Provinz Raetien. Nach kurzweiliger Busfahrt wurden die interessierten und wissbegierigen Schüler/innen und Lehrer/innen in Kempten sodann von sachkundigen Führern des ArchäologischenParks durch das Forum, den Tempelbezirk und die Thermen des Parks geführt und erfuhren in der lebendig und ansprechend gestalteten Führung viele interessante und eindrückliche Details rund um das Leben in der Antike. So durften die Schüler/innen auch unmittelbar am antiken römischen Leben teilhaben, indem sie z.B. eine Opferprozession nachstellten, sich in der Therme miteiner strigilis (römisches Schabeisen) das imaginäre Öl von der Haut schabten oder auch indie Gepflogenheiten einer antiken Latrine eingewiesen wurden, was zur allgemeinen Erheiterung beitrug (dort wurden nämlich zweierlei „Geschäfte“ verrichtet – öffentliche und die„eigentlichen“). Auch durften die Schüler/innen noch bei einer aktuellen Ausgrabung zuschauen, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Gelände vorgenommen wurde. Die Begeisterung und das Interesse der Schüler zeigte sich nicht nur in den gestellten Fragen sowie den gemachten Fotos, sondern war auch daran zu erkennen, dass die Führung wie im Fluge verging und ihre Auswirkungen auch noch Tage später zu erkennen waren. (So waren z.B. in der nächsten Lateinstunde einige Schüler/innen darauf bedacht, das Klassenzimmer mit dem rechten Fußzu betreten. Warum dies? - Fragen Sie Ihre Kinder oder besuchen Sie selbst den Archäologischen Park und finden es heraus, es lohnt sich!)
Im Anschluss an die Führung konnte dann vor der Heimfahrt noch ein wenig im Archäologischen Park verweilt werden. Auch die ein oder anderen crustula (lat.: Zuckerplätzchen) wurden hier noch vernascht, welche neben Nachbildungen von antiken Gegenständen wie z.B. Wachstafeln oder römischen Münzen im Museumsshop erworben werden konnten. Auch der schön angelegte römische Spielplatz mit archimedischer Schraube und römischem Kriegsschiff erfreute sich großer Beliebtheit und lud zur Vesperpause ein. Bevor die Heimreise sodann gestärkt und mit vielen Eindrücken im Gepäck angetreten wurde, bot sich noch die Gelegenheit, sich ein fotografisches Souvenir „im Römergewand“ mit Hilfe von auf dem Römerspielplatz aufgestellten Holzfiguren zu sichern. Wenn auch wenig antik, so aber umso attraktiver für all diejenigen, die kurz vor der Heimfahrt noch überschüssige Energien abzubauen hatten, stellte sich außerdem noch ein in den Boden eingelassenes Trampolin dar, das zahlreich und begeistert frequentiert wurde.
Was lässt sich dazu abschließend (mit einem Augenzwinkern) sagen: Verbindung von Antike und Moderne eben! (Christine Höllwarth)

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