Die Elternbriefe seit dem Schuljahr 2009/2010

Elternbrief 72

Verfasst von Falk Wider am . Zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2019

Liebe Eltern, die Stadthalle erlebt gerade regelmäßigen Besuch von größeren, aufgeregten Schülergruppen, die mit Spannung auf das Zeichen zum Öffnen der Prüfungsunterlagen warten:


Es ist wieder Abiturzeit! Wir wünschen unseren Prüflingen viel Erfolg! Neben der Vorbereitung im Unterricht, der häuslichen Wiederholung und der besonderen Unterstützung der Eltern in dieser Phase gab es auch einen „PrüfungsSegen to go“. Dieser fand am 29.04. in der Tettnanger Schlosskirche unter dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft – Power für die Prüfung“ statt. Bitte bedenken Sie, dass die Abiturzeit auch eine besondere Phase für die Lehrkräfte ist: Die Durchführung der Prüfungen und der Korrekturaufwand bedeuten auch, dass Lehrerinnen und Lehrer in den nächsten Wochen nicht immer nach regulärem Plan in ihren Lerngruppen unterrichten können, was sich auf den Unterricht aller Jahrgangsstufen auswirken kann. Seit dem letzten Elternbrief gibt es einiges zu berichten:

Im Februar fuhren die 6. Klassen ins Skischullandheim und 30 Konfliktlotsen/innen zu ihrem Jahresausflug nach Tübingen, wo sie Einblicke in die Konfliktforschung und das Studium der Rhetorik erhielten. Das Orchester und die Big Band probten eifrig in Ochsenhausen. Derweil wurde am „DankeAbend“ das besondere Engagement von Ehrenamtlichen, Eltern und Lehrern gewürdigt. Es folgte der Gumpige Donnerstag, bei dem eine herrlich ausgelassene Stimmung herrschte und so manche Lehrer/innen und Schüler/innen erst auf dem zweiten Blick erkannt werden konnten… Die Chemieshow der Kursstufe verzauberte zudem mit allerhand bunten und rauchigen Darbietungen die 10.Klässler. Einige Wochen nach den Fasnetsferien unternahmen unsere 8. Klassen eine Klassenfahrt ins Waldschulheim, wo sie sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Wald und der Waldwirtschaft vertraut machten, während die 9. Klassen am Compassion-Projekt teilnahmen. Auch kulturell wurde viel geboten: Drei gelungene Theater-Aufführungen von „Max und Taifun“ in der Aula bewegten die Gemüter. Eine Woche später konnte man zudem dem Abiturientenkonzert lauschen. Am 10. April förderten die Konfliktlotsen an einem besonderen Nachmittag die interne Zusammenarbeit der Tettnanger Schulen am Manzenberg. Auch die Ergebnisse der „Jugend Debattiert“- AG können sich sehen lassen. Das MGTT belegte den vierten Platz im Regionalwettbewerb und den neunten Platz im Landeswettbewerb. Vor den Osterferien gab es dann doch tatsächlich noch Besuch vom Osterhasen, der seine Eier auf dem Schulgelände versteckte. In der großen Pause haben die Schüler eifrig gesucht und gefunden. Insgeheim glauben wir, dass die SMV ihm den Weg wies. Aber wer weiß das schon so genau? Möge es weiter heiter und spannend bleiben im verbleibenden Schuljahr!   Thomas Straub  und  Christine Hild 


Kooperationsnachmittag mit Nachbarschulen

Um die interne Zusammenarbeit der Tettnanger Schulen am Manzenberg, Gemeinschaftsschule, Realschule und Gymnasium, zu verbessern, haben sich die Konfliktlotsen/innen aus Klasse 8 bis Kursstufe des Campus Manzenberg am Mittwoch, 10.04.2019, zu einem gemeinsamen Kennenlern- und Aktionsnachmittag getroffen. Die KonfliktlotsInnen sind in erster Linie für die Streitschlichtung bei Konflikten zwischen jüngeren SchülerInnen zuständig. In ihrem Amt erlernen sie verschiedene Mediations- und Kommunikationsstrategien, die sie für eine möglichst präzise Konftlikterhellung einsetzen können. Um diese Strategien jüngeren SchülerInnen spielerisch vermitteln zu können, haben die KonfliktlotsInnen in schulübergreifend gemischten Gruppen verschiedene Team-Spiele getestet. Hierbei waren die Spiele rund um den Manzenberg-Campus stationiert, so dass die SchülerInnen die verschiedenen Schulen gleichzeitig näher kennenlernen konnten. Beim gemeinsamen Abschluss in der Gemeinschaftsschule zeigten die SchülerInnen positive Resonanz im Hinblick auf die gemeinsam verbrachte Zeit. Der Konfliktlotse Paul H., Kl. 10, nannte den Spielenachmittag einen vollen Erfolg. Für die Zukunft freue er sich auf eine intensive Zusammenarbeit der Konfliktlotsen/innen des Campus Manzenberg. (Ida M. Krafft)


 Waldschulheim

Die Klassen 8 waren vom 25.-29.03. im Waldschulheim, die Klassen 8a und 8c in Schöntal in Nordbaden, die Klassen 8b und 8d auf der Burg Hornberg im Schwarzwald. Die Jugendlichen setzten sich dort theoretisch und praktisch mit unterschiedlichen Themen rund um Natur, Wald und Waldwirtschaft auseinander, z.B. mit Krötenwanderung und Zecken, es wurden aber auch Waldwege saniert, Bäume professionell gefällt oder ein Holzvollernter bei der Arbeit beobachtet. Die vormittägliche praktische Arbeit der Jugendlichen im Wald hilft mit bei der Finanzierung der Aufenthalte. Nachmittags und abends gab es Workshops und Freizeitangebote, sodass auch Spaß und das soziale Miteinander innerhalb der Klassen ausreichend Raum hatten. Waldschulheime gibt es in Baden-Württemberg seit den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Die Idee, die dahinter steckt, ist, dass Kinder und Jugendliche, die das Ökosystem Wald unmittelbar erleben, in ihren Familien und in ihrem Freundeskreis als Multiplikatoren für die Belange des Umwelt- und Landschaftsschutzes und für den Gedanken der Nachhaltigkeit wirken und auch ein verändertes Verhalten gegenüber unserer Kulturlandschaft und der Natur entwickeln. Diese Idee ist heute angesichts der weltweiten „Fridays for Future“-Bewegung aktueller denn je.


 Landeswettbewerb ‚Jugend Debattiert‘

Luisa Leibensberger belegt im Landeswettbewerb ‚Jugend Debattiert‘ den neunten Platz. Von Aufregung keine Spur! So kennt man Luisa. Am 05. 05., einem verregneten Freitag, an dem einige demonstrierten, andere auf das Jugendforum nach Markdorf fuhren, die allermeisten aber nach der sechsten Stunde die Beine hochlegten, hat sich die Neuntklässlerin mit Unterstützung von Kalle Holland (4. Platz im Regionalwettbewerb!), ihrer Mutter und Herrn Korth in das Getümmel von 64 Debattantinnen und Debattanten gestürzt. In zwei Runden standen folgende Themen zur Debatte: Sollen in der Europäischen Union alle Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen für mindestens ein halbes Jahr in einem anderen EU-Staat zur Schule gehen? Und sollen in Baden-Württemberg außerhalb von Schulabschluss und Schulwechsel Notenzeugnisse an allen weiterführenden Schularten durch Berichtszeugnisse ersetzt werden? Das Niveau dieser Debatten hat, um es kurz zu sagen, nicht im Entferntesten mit dem zu tun, was viele Schülerinnen und Schüler abends mit ihren Eltern diskutieren. Hier ging es nicht darum, Papa oder Mama zu überreden, heute vielleicht doch erst später ins Bett zu dürfen, sondern eine Jury, bestehend aus vier Juroren, von den eigenen Argumenten und Beispielen zu überzeugen. In den Debatten wurde hart und überwiegend fair gekämpft. Am Ende reichte es für einen neunten Platz. Gar nicht schlecht für die allererste Teilnahme! Entspannt zurücklegen konnten sich Kalle und Luisa dann auf den Stühlen der Abgeordneten im Landesparlament, wo die beiden Finaldebatten abgehalten wurden. Dabei verfolgten die beiden höchst konzentriert und kritisch die Ausführungen der Finalgegner. Die AG Jugend Debattiert ist damit aber nicht beendet. Wir debattieren alle möglichen ernsthaften Themen, manchmal aber auch: Soll Frankreich mit Käse überbacken werden? Auch dafür gibt es Argumente, wenn auch nicht ernst gemeinte. Neu-Debattantinnen und -Debattanten sind herzlich willkommen! Treffen immer donnerstags von 12.45-13.30 Uhr auf D3


 Konfliktlotsen-Jahresausflug 2019

Am 12. Februar 2019 startete eine Gruppe von 30 Konfliktlotsinnen und Konfliktlotsen, begleitet von Frau Sans, Frau Müller und Frau Rosner, zu ihrem jährlichen Ausflug. Mit der Bahn ging es diesmal nach Tübingen. Die alte Universitätsstadt präsentierte sich winterlich-sonnig und lud zu einem ersten Stadtbummel ein. Nachdem wir dann unser Gepäck in der idyllisch am Neckar gelegenen Jugendherberge abgeladen und unsere Zimmer bezogen hatten, brachen wir auf zu unserem ersten Programmpunkt: den Besuch der Berghof-Stiftung für Konfliktforschung. Dort erhielten wir interessante Einblicke in die weltweite Arbeit der Stiftung, die sich die Stärkung von Friedensund Transformationsprozessen zur Aufgabe gemacht hat. Wir konnten erfahren, wie die Vorgehensweisen der Mediation, die wir im Kleinen im Bereich der Schule praktizieren, auch in großen, weltweiten Konflikten Anwendung finden. Darüber hinaus erhielten wir in einem Workshop Anregungen zum Umgang mit Hass-Rede im Internet. Nach einem fröhlich-turbulenten Abend in der Jugendherberge, bei dem in diversen Spielen auch unsere jahrgangsgemischte Gruppe wieder etwas enger zusammengerückt ist, erwartete uns am nächsten Morgen eine weitere Aktivität. Diesmal wurden wir an der altehrwürdigen Eberhard Karls Universität willkommen geheißen, und zwar am deutschlandweit einzigen Lehrstuhl für Rhetorik. Hier erfuhren wir einiges darüber, was Rhetorik eigentlich ist und worin ein Studium der Rhetorik besteht. In einem praktischen Workshop konnten wir dann selbst aktiv werden: Es ging um den Einsatz von Körpersprache und die adressatenbezogene Gestaltung von Präsentationen. Sicherlich können wir davon nicht nur bei unserer Arbeit als Konfliktlotsen, sondern auch im normalen Schulalltag profitieren. Mit vielen neuen Ideen und einem kleinen Vorgeschmack auf das Studentenleben im Gepäck stiegen wir am Nachmittag in den Zug, der uns wieder zurück nach Meckenbeuren brachte.


Jugendwettbewerb "Jugend Creativ"

„Musik bewegt“/100 Jahre Bauhaus-Design: In diesem Jahr hat unsere Schule wieder mit drei Klassen am diesjährigen Jugendwettbewerb Jugend Creativ zum Thema „Musik bewegt“ teilgenommen. Einen Preis gewonnen haben: Maxim Gottesbüren aus der 6. Klasse und aus der 7. Klasse Anna Gottwald und Max Hener. Die Schülerin Anna Weirauch aus der 5. Klasse hat sogar einen Landespreis gewonnen. Am 5. Juni um 17 Uhr finden die Preisverleihung und eine Ausstellung aller prämierten Arbeiten in der Volksbank Tettnang statt. Unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und c, 6d sowie 7a, b und d haben in den letzten Wochen engagiert an ihren Beiträgen zur diesjährigen Schulkunstausstellung gearbeitet. Ihre grafischen, malerischen und digitalen Werke rund um das Thema „100 Jahre Bauhaus-Design“ konnten vom 01.-26. 04. 2019 in der Volksbank Tettnang (Lindauer Straße 6, TT) betrachtet werden.


Die Fachschaft Musik blickt zurück...

auf sehr erfolg- und ereignisreiche Monate in 2018 und 2019 - allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für das herausragende Engagement und die große Bereicherung des künstlerischen und kulturellen Lebens in und um unsere Schule. In chronologischer Abfolge seien genannt:

- Arbeitsphase des Großen Chores an der Landesakademie Ochsenhausen vom 21.-23.11.2018

- Weihnachtskonzert in St. Gallus am 18.12.

- Konzert der Solo-Gesangs-AG am 01.02.2019 in der Aula

- Probentage der Big Band und des Kammerorchesters an der Landesakademie Ochsenhausen vom 20.-22.02.

- Mitwirkung der Bigband beim Schultheater „Max und Taifun“

- Abiturientenkonzert am 25.03. im Gemeindezentrum St. Gallus

- Probentage des Unterstufenchores am 06./07.05.

Anstehende Konzerte:

Donnerstag, 23.05. Sommerkonzert in St. Gallus mit allen Chören und Kammerorchester

Sa./So. 01./02.06. Konzerte des Kammerchors in Mariabrunn bzw. Obereschach

Montag, 01.07. Konzert des gemeinsamen Kammerorchesters von Gymnasium und Musikschule, Rittersaal im Neuen Schloss

Donnerstag, 11.07. Konzert der Big Band in der Aula des Gymnasiums

Donnerstag,18.07. Konzert des Großen Chores/ELCH mit der Aufführung des Magnificat von John Rutter

Drucken